16 Juni bis 4. Juli 2022 Italiens Westk√ľste - Kampanien und Basilikata

An der Westk√ľste ‚Äď der tyrrhenischen K√ľste ‚Äď Italiens gelegen befindet sich die Region Kampanien.
 
Hier befindet sich mit dem Vesuv einer der ber√ľhmtesten und ber√ľchtigtsten Vulkane der Welt und eine der beeindruckendsten Steilk√ľsten in Form der Amalfik√ľste. Zudem gilt die Region als eine der fruchtbarsten des Landes. Vor der K√ľstenzone Kampaniens liegen au√üerdem zwei der ber√ľhmtesten Inseln Italiens: Ischia und Capri.
Von den Regionen Kampanien im Westen, Apulien im Osten und Kalabrien im S√ľdwesten umrahmt, befindet sich die Basilikata¬†im Mittelfu√ü des italienischen Stiefels. Die Region grenzt nur zu einem kleinen St√ľck an das Ionische Meer und verf√ľgt im Landesinneren vor allem √ľber eine imposante Bergregion.
Wir starteten gegen 8 Uhr morgens in Richtung Salerno. Eigentlich fing die Fahrt gut an wenig Verkehr, da Feiertag war. Dies hielt aber nicht lange an, denn schon bei Villach ging der Stau los. Dieser zog sich dann fast die ganzen 1000 km weiter.
Der erste Tag ging bis zum Camp Settebello bei Fondi. Dort sollten wir auf Harry und Martina treffen.
Auf unserer Fahrt haben wir mehrmals die Autobahn ge√§ndert – nie kam eine Maut. Bei der Abfahrt n√§he Fondi wurde die Mautkarte dann nicht akzeptiert. Der Betrag wurde ausgerechnet und wir bezahlten ‚ā¨ 48,10. Dass der Herr sich ganz sch√∂n verrechnet hatte, mussten wir bei der Heimfahrt feststellen. F√ľr die fast identische Strecke bezahlten wir fast das Doppelte. Auf unserer Fahrt haben wir mehrmals die Autobahn ge√§ndert – nie kam eine Maut. Bei der Abfahrt n√§he Fondi wurde die Mautkarte dann nicht akzeptiert. Der Betrag wurde ausgerechnet und wir bezahlten ‚ā¨ 48,10. Dass der Herr sich ganz sch√∂n verrechnet hatte, mussten wir bei der Heimfahrt feststellen. F√ľr die fast identische Strecke bezahlten wir fast das Doppelte.

Abfahrt am nächsten Morgen um 08:40 nach Salerno

Kurz vor dem Camp Salerno hatte Harry eine Autopanne. Zum Gl√ľck konnten wir das reparieren.

Das Camp Salerno kannten wir schon, da wir schon einige Male zuvor dort waren.

Von dort aus haben wir schon mehrmals versucht die Amalfik√ľste zu besuchen. Jedesmal machte uns das Wetter einen Strich durch die Rechnung. Diesmal sollte es klappen.

Unweit des Camps gibt es ein nette Restaurant das *il Primavera*. Dies kann man zu Fuß erreichen.

 

Mit den Rollern machten wir von hier aus einige Ausfl√ľge nach Salerno. Die Stadt wird auch das Tor zur Amalfik√ľste genannt. Die jahrhundertealte Arechi-Burg auf dem Berg Bonadies bietet Meerblick sowie ein Museum mit mittelalterlichen T√∂pferwaren und M√ľnzen. Der in der Stadt gelegene Dom von Salerno wurde auf den Ruinen eines r√∂mischen Tempels errichtet

19.06. Amalfik√ľste mit den Rollern

Wir waren nicht die einigen, die mit den Rollern unterwegs waren. So viele Roller und R√§der wie hier, haben wir noch nie gesehen. F√ľr Wohnmobile ist die Amalfik√ľste gesperrt.

Diese Bilderbuchk√ľste erstreckt sich von Positano nach Vietri und ist ein UNESCO Weltkulturerbe.

 

Die¬†Amalfik√ľste,¬†italienisch¬†Costiera amalfitana, liegt an der Westk√ľste Italiens am Golf von Salerno und ist ein Teil der S√ľdk√ľste der Sorrentinischen Halbinsel. Die Amalfik√ľste liegt ca. 40¬†km s√ľdlich von Neapel.

Die Orte Amalfi, Atrani, Maiori, Minori, Positano und Vietri sul Mare liegen direkt am Meer. Die Stadt Amalfi ist ber√ľhmt durch den Dom aus dem Jahre 937 und eines der wichtigsten Touristenzentren S√ľditaliens.

Die Amalfik√ľste war schon im R√∂mischen Reich ein beliebter Sommersitz wohlhabender R√∂mer, die an der K√ľste zahlreiche Villen wie die¬†Villa Romana Marittima¬†in Minori bauten.

Der wohl bekannteste Ort der¬†Amalfik√ľste¬†ist Positano, ein touristischer Magnet.

Vietri sul Mare ist die Stadt der Keramikkunst und gilt als die ‚Äúerste Perle‚ÄĚ der ¬†Amalfik√ľste. Die Kunst der T√∂pfermeister beruht auf Jahrhundert alten Traditionen, die hier seit jeher von Generation zu Generation weitergegeben werden. Die Keramiken kann man an allen Ecken bewundern und nat√ľrlich auch kaufen.

Alles konnten wir an einem Tag nicht besichtigen – wir kommen sicher nochmals dorthin.

20.06. Ein Kulturtag in Paestum

Die Stadt wurde unter dem Namen¬†Poseidonia¬†um 600 v.¬†Chr. von Griechen aus Sybaris oder Troizen gegr√ľndet. Paestum kann bedeutende Baudenkm√§ler aus griechischer und r√∂mischer Zeit vorweisen.¬† Zu sehen sind unter anderen drei gro√üe dorische Tempel.¬†Der Hera-Tempel in Paestum¬†(ehemals Poseidontempel genannt) wurde um die Mitte des 5. Jahrhunderts v. Chr. w√§hrend der gr√∂√üten Bl√ľte der Stadt Poseidonia wahrscheinlich nach dem Vorbild des Zeus-Tempels¬†in Olympia in der Form eines Peripteros errichtet.

In den kleinem Ort gegen√ľber der Tempel befindet sich eine alte Kirche. Wir hatten das Gl√ľck kurz an einer Hochzeit teil haben zu k√∂nnen.

Am letzten Abend haben wir zusammen gekocht. Es gab leckere Spaghetti.

 

Camp Salerno:

Camping Salerno liegt in Pontecagnano, an der S√ľdk√ľste von Salerno, nur wenige Kilometer von Paestum und von der Amalfik√ľste: https://www.campingsalerno.de/

Bezahlt haben wir f√ľr den Platz ‚ā¨72 mit Ascci. Dazu haben wir noch einen kleinen Nachlass von ‚ā¨ 2.- bekommen.

21.06. Scalea
Es ging ein St√ľck weiter in den S√ľden. Durch Zufall haben wir n√§he der Stadt Scalea ein Traumpl√§tzchen gefunden. Das Camp Martina nimmt ASCII. Im Preis von ‚ā¨18 inklusive sind Schirme und Liegen am top gepflegten Strand. F√ľr die Dusche bezahlt man 0,50 ct f√ľr 2 Minuten.
Am Platz befindet sich eine Beachbar mit Getränken und Eis. Zum Essen gab es noch nichts, da die Saison noch nicht begonnen hatte. Dies war ein Vorteil, denn so konnten wir die absolute Ruhe genießen. Im Camp waren nicht mehr als 8 Camper.
 

Scalea ist ein malerisches St√§dtchen, dessen Namen auf die stufenf√∂rmige Anordnung am H√ľgel zu F√ľ√üen des Felsvorsprungs von Capo Scalea zur√ľckzuf√ľhren ist.¬† Der Name ‚ÄěScalea‚Äú kommt vom lateinischen Wort ‚Äěscala‚Äú (zu Deutsch ‚ÄěLeiter‚Äú oder ‚ÄěTreppe‚Äú) und verweist auf die terrassenf√∂rmige Anordnung der Stadt. Scalea liegt etwa 20 km s√ľdlich von Praia und auf dessen¬† H√ľgel¬† der antike Teil der Stadt liegt.

F√ľr 3 N√§chte haben wir ‚ā¨ 54 bezahlt. Der Platz hat uns so gut gefallen, dass wir am Heimweg nochmals dort hin gefahren sind.

Von Harry und Martina mussten wir uns verabschieden, da sie den Heimweg antraten. Wir sind weiter nach Tropea gefahren.

24.06. Tropea Marina Dell`Isola

Am Platz hat sich einiges ge√§ndert. Es wurde alles geschottert und neu parzelliert. Preis pro Nacht ‚ā¨ 19 all inkl. Vom Platz aus haben wir einige Touren in die n√§here Umgebung gemacht.

Der Ort liegt auf einem ungef√§hr vierzig Meter hohen Felsen am tyrrhenischen Meer. Von der Altstadt aus hat man einen guten Blick auf den feinsandigen, teilweise mit Felsen durchzogenen Strand und das Meer. Bei klarem Wetter reicht die Sicht bis zur Vulkaninsel Stromboli und den anderen Liparischen Inseln. Unweit des Zen¬≠trums befindet sich das direkt am Meer auf einem Felsen gelegene Benediktiner-Sanktuarium¬†¬†Santa Maria Dell’Isola. S√ľdlich von¬†Tropea¬†befindet sich der Aussichtspunkt¬†Capo Vaticano.

In der ersten Juliwoche jeden Jahres findet in¬†Tropea¬†die¬†Sagra della ci¬≠polla rossa di Tropea¬†statt, das „Fest der roten Zwiebel“. Es gibt zahl¬≠reiche St√§nde, in denen traditionell zubereitete Ge¬≠richte feilgeboten werden. Die Zwiebel findet man nahezu an jedem Stra√üenstand. Wir haben auch welche gekauft, denn sie sind ausgesprochen lecker.

 

Ausflug zum Ricadi Leuchtturm und Capo Vaticano

Leider kann man den Leuchtturm am Capo selbst nicht besichtigen. Der Zugang ist gesperrt – milit√§risches Schutzgebiet.¬†Seit 1870 steht es in seiner ganzen Gr√∂√üe auf einem Felssporn, 110 Meter √ľber dem Meer.¬†Die Aussicht vom Capo Vatican ist sensationell. In der N√§he ist eine kleine Taverne. Davor kann man einheimische W√ľrste oder K√§se kaufen. Diese hat der Besitzer auf den B√§umen aufgeh√§ngt.

Die Überreste des Leuchtturms in Ricadi sind frei zugänglich.

Christus von Maratea

Mit dem Roller sind wir ca. 20 Km nach Maratea gefahren. Der Christus von Maratea ist eine 21 Meter hohe Christus-Statue in Maratea. Die Statue wurde von 1963 bis 1965 vom Florentiner Bildhauer Bruno Innocenti aus einer Spezialmischung von Zement und weißem Carrara-Marmor geschaffen. Sie steht auf dem Gipfel

des¬†Monte San Biagio (623 m) gegen√ľber der Basilika San Biagio. Das Monument befindet sich auf dem h√∂chsten Punkt des Monte San Biagio, dessen Spitze mehrere hundert Meter √ľber die steilen Klippen des Hafens von Maratea aufragt.

Direkt unter den Schultern der Statue ist eine kleine Plakette mit der lateinischen Inschrift angebracht:

Deo Gratias Agens / Stephanus Rivetti / Valcervus Comes / Hoc Simulacrum / Posuit / A. D. MCMLXV.

Zum Dank an Gott / hat Stefano Rivetti, / Graf des Val Cervo, / dieses Bildnis / aufgestellt / im Jahr des Herrn 1965

 

Wir sind am späteren Nachmittag losgefahren, da wir den Sonnenuntergang fotografieren wollten.

Die Zufahrt auf den Berg f√ľhrt durch eine teils sehr enge, kurvenreiche Bergstra√üe hinauf. Bis ganz nach oben kann man nicht fahren. Die Zufahrt ist durch eine Schranke gesperrt. Die letzten 500 Meter kann man zu Fu√ü gehen oder mit einem Bus fahren. Dieser kostet ‚ā¨ 1/Person.

Es f√ľhrt auch ein Klettersteig nach oben. Bei diesem muss man schon etwas ge√ľbt sein.

Mit dem Bus ist es schon ein wenig mulmig, denn die Stra√üe gleicht einer Achterbahn. Die Statue war mit dichtem Nebel eingeh√ľllt. Dies ergab eine sehr mystische Stimmung.

Aus den Bildern vom Sonnenuntergang wurde durch den Nebeldunst leider nichts.

Grotta del Saraceno in San Nicola Arcella
√úber die K√ľstenstra√üe der Praja a Mare kommt man zu den traumhaften Buchten. Ihr schmaler K√ľstenstreifen am Tyrrhenischen Meer ist einfach nur atemberaubend! N√∂rdlich von Praia A Mare und Tortora trennt der Fiume Noce Kalabrien und die Basilikata voneinander.
Nach 10 Uhr vormittags sollte man dort aber nicht mehr hinfahren, denn dann sind die Buchten von Touristen und Badegästen belagert.
 
Wenn man dort in der N√§he ist, sollte man unbedingt die Grotten besuchen. F√ľr den Weg bis in die H√∂hlenbuchten ist festes Schuhwerk von Vorteil. Uns sind aber auch Touristen mit Badelatschen entgegengekommen. √úber einen Felsenpfad kommt man zu den Caves. Tropfsteine gibt es dort nicht, daf√ľr wundersch√∂ne H√∂hlenbuchten. Diese au√üergw√∂hnliche Naturjuwel ist eine wahre Augenweide.

1. Juli echt geht nach Hause

Bei 42 Grad im Schatten ging es leider nach Hause. Am Nachhauseweg hatten wir man glaubt es kaum, auch wieder Stau. Wir wollten eigentlich bis Venedig fahren um dort zu √ľbernachten. Alle Parkpl√§tze waren √ľber voll. Es war kein Platz zu bekommen. So beschlossen wir ohne Stopp nachhause zu fahren. Gegen 01:30 Uhr Morgens waren wir zuhause.

Reisedaten

Kilometer mit dem Womo 3040

Kilometer mit dem Rosser 460

Cirka ‚ā¨ 100

Spritkosten Diesel ‚ā¨ 614

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